Pelikan, Müll, Pink Floyd und John Cleese

1993 kaufte ich mir eine Box mit sieben Pink Floyd-CDs, die im Vorjahr zur Feier des 25jährigen Bandbestehens herausgebracht worden war. Und darin enthalten war auch noch ein Buch mit Songtexten, Platteninfos und einer Zeittafel, die genau 25 Jahre umspannte und diverse Pink Floyd-Ereignisse sowie Sonstiges aus der großen Welt des Pop und der Politik auflistete. Das fand ich allerdings viel zu trocken und auch ziemlich überheblich [Israel gewinnt 6-Tage-Krieg / Erster Pink Floyd-Auftritt im Powis Square / Rassenkrawalle in Detroit usw.] und dachte (überheblicherweise), so etwas mit einem Schuß Humor deutlich besser hingekriegt haben zu können.

Im darauffolgenden Jahr entwickelte ich dann die Idee zu einem autobiographischen Buchprojekt („Portät des Künstlers als komischer Vogel“) und beschloß, dieses mit einer Pink Floyd-ähnlichen Zeittafel beginnen zu lassen, und so setzte ich mich hin und fertigte die „Pelikan und der Rest der Welt“-Chronik.

Das „Komischer Vogel“-Buch wurde Anfang 1998 (nach rund dreieinhalbjähriger Arbeit) zwar wieder aufgegeben, doch hat die Zeittafel überdauert und ist 2010 (in überarbeiteter und ergänzter Form) zum ersten Menüpunkt der pelikanesischen „Listen“ auf meiner damals gerade frisch eröffneten Webseite geworden. Und neben normalen Aktualisierungen (wenn in meinem und im Leben der übrigen Welt mal wieder was „Erwähnenswertes“ geschehen war) sind im Laufe der Jahre auch noch einige zuvor übersehene ältere Ereignisse hinzugekommen, wie diese beiden erst kürzlich erstellten Einträge etwa:

2005 – John Cleese bezeichnet Palmerston North als Selbstmord-Hauptstadt Neuseelands.

2007 – Palmerston North benennt eine Müll-Deponie nach John Cleese.

Und was ich sonst noch alles für mitteilenswert erachtet habe, läßt sich hier begutachten.