- A.S.H. Pelikan

Pelikan 2012 (* Oktober 1953 in Duisburg) ist ein deutscher Musiker, Songwriter, Gitarrenlehrer und Schriftsteller. Pelikan gilt als einer der erfolglosesten Duisburger Autoren und Liedermacher der letzten 50+ Jahre. Weltweit hat er 1006 Bücher und 680 CDs verkauft.
__________________Diese Webseite wurde als Idee im Jahr 2000 geboren (nachdem ich meinen ersten Computer mit Internetzugang bekommen hatte) und sollte ursprünglich nur das Beste meiner literarischen Bemühungen von 1971 bis zur Gegenwart präsentieren. Also ließ ich mir den Domain-Namen dafür sichern … und dann geschah lange Zeit nichts mehr.
Bis ich 2009 und 2010 in meinem zweiten und dritten CD-Booklet den Satz stehen hatte, daß die Songtexte unter www.ashpelikan.de einzusehen wären. Da die Seite damals aber immer noch nicht existierte, dachte ich, das nun endlich mal ändern zu sollen und fragte meinen Bookletdesigner Mani Wollner, wer denn eigentlich seine Seite eingerichtet habe. Antwort: er selber – und 48 Stunden später war die erste Pelikanesische Homepageversion (damals lediglich 20 Songtexte beinhaltend) dann bereits online. Und seitdem hat sich diese Seite Schritt für Schritt weiterentwickelt zu etwas, das mit dem ursprünglichen 2000er-Plan überhaupt nichts mehr zu tun hat. So kann’s gehen…
Hinweis: Fast alle Fotos sind durch Anklicken vergrößerbar.
- Pelikanbuch-Fortschritts-Info Februar ’26
Liebe Leute,
vor einem Jahr hatte ich euch als Info zum Stand der Beiträge für mein (seit 2018 in Arbeit befindliches) neues Buch [“In Ermangelung eines aldebaranischen Sternenhimmels”] eine erste Tabelle präsentiert und versprochen, ein Jahr später dann − zum Vergleich − die nächste folgen zu lassen. Leider weist diese neue Tabelle aber kaum Unterschiede zur alten auf, da die vergangenen 12 Monate für mich ziemlich scheiße gewesen sind. Hatte mit heftigen Depressionen zu kämpfen und in diesem Jahreszeitraum deshalb umgerechnet nur etwa zwei Monate lang zu schreiben vermocht – obwohl das Arbeiten am Buch auch in diesen Monaten mein größtes angestrebtes Ziel gewesen ist..
Aber immerhin habe ich es mittlerweile geschafft, die so schön farbenfrohe Tabelle auch noch in etwas aussagekräftigere Zahlen zu übersetzen, indem ich den sechs verschiedenen Fortschrittsstadien einfach Punktwerte zugeordnet habe, deren Addition zu einem klar ablesbaren und somit leichter vergleichbaren Ergebnis geführt hat.
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xxDer Beitrag ist:
– “geplant” = 0 Punkte
– “angefangen” = 1 Punkt
– “erst halb fertig” = 2 Punkte
– “schon recht weit” = 3 Punkte
– “fast fertig” = 4 Punkte
– “fertig” = 5 Punkte..
Und aufgrund dieses neuen Systems zeigte sich rückwirkend, daß die vor einem Jahr veröffentlichte Februar-2025-Tabelle besagte, daß damals (erst) 45,49 Prozent des Buches fertig waren.
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Die neue 2026er-Tabelle beweist mit ihrem aktuellen Wert von 48,52 Prozent leider nur, daß ich keineswegs übertrieben habe mit meiner Aussage über kaum gemachte Fortschritte im letzten Jahr.
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Was ziemlich enttäuschend ist, da es quasi das Gegenteil von dem darstellt, was ich mir vorgenommen hatte − doch habe ich die Hoffnung, in den kommenden 12 Monaten wieder deutlich mehr Arbeitsstunden am Buch schaffen zu können noch längst nicht aufgegeben. Da ich mittlerweile auch professionelle Hilfe von Hausarzt, Therapeutin und Medikamenten bekomme.
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Dann bis zum − mit hoffentlich deutlich besseren Ergebnissen − nächsten Februar.
Euer Pelikan.
PS:
Und wer doch noch einen kritischen Vergleichsblick wagen und den Unterschied in beiden “Suchbildern” finden möchte, bitteschön. Links die 2025er- und rechts die 2026er-Fortschrittstabelle..
PPS:
Und wer die neue Tabelle gerne doch noch mehr im Detail studieren möchte, kann das hier tun. - 40 Jahre “Calvin und Hobbes”
Am 18. November 1985 startete Bill Wattersons Comicstrip “Calvin und Hobbes” in etwa drei Dutzend US-amerikanischen Tageszeitungen. Als der Strip am 31. Dezember 1995 endete, war er in mehr als 2000 Blättern präsent.
Dieser rund ein Jahrzehnt lang täglich [mit Ausnahme zweier freiwilliger Pausen (Mai 1991 bis Februar 1992 / April bis Dezember 1994), die Watterson einlegte, um seine Batterien neu aufzuladen] erschienene Comic hat mich (als ich mir 2024 die Gesamtausgabe zulegte) besonders dadurch beeindruckt, daß Zeichnung und Charakterisierung der Figuren von Anfang an bereits voll ausgeprägt waren. Da gab’s kein sich erst noch langsam entwickeln müssen [wie in den ersten Jahren der “Peanuts” etwa], sondern da wurde vom ersten Tag an schon Calvin-und-Hobbes-Niveau-typisches Vollgas gegeben.
Bemerkenswert finde ich auch, daß Watterson (a) sich – nachdem der Comic ein großer Erfolg geworden war – vehement gegen eine Merchandising-Vermarktung seiner Figuren gewehrt hatte [mit der er noch einen enorm dicken Batzen zusätzlicher Kohle hätte scheffeln können], und (b) sich nach ziemlich genau 10 Jahren dazu entschloß, diese außerordentlich erfolgreiche Serie lieber zu beenden als Gefahr zu laufen, ihr Niveau verflachen zu lassen. Und auch eine Weiterführung durch andere Zeichner und Autoren hatte er unmißverständlich verbieten lassen.
Und weil dieser Comic vermutlich nicht jedem Leser bekannt ist, möchte ich kurz auch noch die beiden Hauptfiguren und die sich daraus ergebende Essenz des Strips skizzieren:
– Calvin: eine 6jährige Nervensäge mit sehr viel Energie und noch mehr Phantasie, sowie
– Hobbes: ein Stofftiger, der in Calvins Vorstellungswelt jedoch derart lebendig ist, daß beide gemeinsam nicht nur jede Menge actionreicher Abenteuer erleben, sondern auch viele spannende – teils simple, teils hochphilosophische – Dialoge führen. Kleines Beispiel gefällig?
1. Bild:
Calvin: “Wohin kommen wir wohl, wenn wir sterben?”
2. Bild:
Nachdenkliches Schweigen.
3. Bild:
Hobbes: “Pittsburgh?”
4. Bild:
Calvin: “Meinst du, wenn wir gut sind oder wenn wir böse sind?”In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Unsterblichkeit von Watterson, Calvin und Hobbes.
- 3. Oktober 2025
Heute ist Feiertag. Und dazu noch ein ganz besonderer. Zumindest für mich. Denn heute vor 125 Jahren ist der amerikanische Schriftsteller
Thomas Wolfe
[nicht zu verwechseln mit Tom Wolfe] geboren worden. Weil ich in den letzten Tagen aber – und in 20 Minuten wartet schon der nächste Termin auf mich – wirklich sehr viel zu tun hatte, bin ich leider nicht dazu gekommen, diesem für mich so besonderen Ereignis die gebührende Aufmerksamkeit in Form eines vorgearbeiteten und heute nur noch zu veröffentlichenden Beitrags zu widmen, so daß ich jetzt wenigstens rasch noch meinen vorhin verfaßten spontanen kleinen E-Mail-Rundbrief an einige Freunde auch mit euch teilen will, sowie auf früher bereits auf dieser Webseite erschienene Beiträge zum Thema Thomas Wolfe verweisen möchte.
– Thomas Wolfe Bibliographie
– Zum 80. TodestagLiebe Leute,
heute mußte ich einfach mal wieder eine kleine Rundmail versenden, um euch mitzuteilen, daß heute ein ganz besonderer Feiertag für mich ist. Heute vor 125 Jahren ist Thomas Wolfe geboren worden. Und auch wenn meine Mitte der 1970er Jahre entbrannte Begeisterung für diesen Autor inzwischen etwas nachgelassen hat, gehört sein erster Roman “Schau heimwärts, Engel” (von 1929) immer noch zu den Top 5 meiner absoluten Lieblingsbücher.Und ich kann auch die neue Übersetzung von Irma Wehrli nur wärmstens empfehlen (2009 im Manesse Verlag erschienen, sowie als Taschenbuch 2011 bei btb und 2016 bei Penguin).
Habt einen angenehmen Tag
LGs von Pelikan
- Wim Wenders wird 80
Am heutigen 14. August 2025 wird Wim Wenders 80 Jahre alt.
Ich wünsche alles Liebe und Gute.
Und sage Dank für die vielen bleibenden Bilder.
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PS:
Vor 10 Jahren waren mir noch ein paar mehr Worte zu Wim Wenders eingefallen. Könnt ihr gerne noch mal reinschauen. - Pelikan informiert
25. Juni:
In einem halben Jahr ist Weihnachten!
- Infos zum neuen Pelikan-Buch
.[Anfang Mai 2025
Aufgrund unvorhergesehener Umstände hat sich das Online-Stellen der unten angekündigten Tabelle (mit den dazugehörigen Textbeiträgen) leider um mehrere Wochen verzögert.]
Liebe Leute,
…..heute [was zum Zeitpunkt der Niederschrift Mitte März 2025 war] möchte ich euch – nach der ersten Fotoseite im letzten Jahr – nun die nächste Homepage-Premiere ankündigen: die erste pelikanesische Excel-Tabelle. Sie ist richtig schön bunt geworden und soll den Februar-2025-Stand der einzelnen Geschichten meines seit 2018 in Arbeit befindlichen neuen Prosa-Buches “In Ermangelung eines aldebaranischen Sternenhimmels” aufzeigen.Und auch wenn die Aussagekraft dieser Tabelle für andere womöglich nicht übermäßig groß sein sollte, könnte es für den einen oder anderen Leser vielleicht doch interessant sein festzustellen, daß ihm manch ein Story-Titel doch irgendwie bekannt vorkäme. Was ganz einfach damit zu erklären wäre, daß dieses Buch eben nicht nur neue und/oder unbekannte, sondern auch schon früher einmal irgendwo [zwischen Buchdeckeln, in Zeitschriften oder auf dieser Webseite] veröffentlichte Pelikan-Texte enthalten soll, die im Gegensatz zum Wortlaut ihrer Erstveröffentlichungen jedoch [mit nur ein oder zwei Ausnahmen] in komplett neuer (und teilweise SEHR weitreichender) Überarbeitung präsentiert werden sollen.
Ich sehe dieses Werk nämlich nicht nur als stimmige Fortsetzung meiner [lang ist’s her] im Oktober 1982 herausgekommenen letzten großen Buchveröffentlichung (“Herzlichen Glückwunsch”) an, sondern auch als eine Best-of-Sammlung der pelikanesischen Schreibbemühungen der letzten 50 Jahre. So daß ich auch noch einige meiner älteren Sachen mit aufnehmen wollte, weil ich manche davon immer noch okay fand − nur halt nicht mehr dem Stand meines aktuellen literarischen Könnens entsprechend, weshalb ich dann herauszufinden gedachte, wie diese Texte wohl aussähen, wenn ich sie heute einfach neu schriebe.
Und nun fehlt eigentlich nur noch der Hinweis darauf, wo diese Tabelle [der im kommenden Februar dann eine aktualisierte Version gegenübergestellt werden soll] denn einzusehen ist:
– Im Menüpunkt “Listen”,
– oder gleich über diesen Link hier.Dann macht’s gut, und bis zum nächsten Mal.
Euer (fleißig weiterzuschreiben versuchender) Pelikan - Heute ein’ König
Wir schreiben das Jahr 2025, in dem es leider passend erscheint, noch einmal einen schon älteren Witz des deutschen Komikers Johann König aus dem Hut zu ziehen.
Frage: Was grenzt an Dummheit? Antwort: Mexiko und Kanada.
- Heiligabend 2024
Liebe Leute,
wenn ich an Heiligabend denke, kommt mir nicht nur Weihnachten in den Sinn, sondern auch der 2018 verstorbene Duisburger Künstler Willi Kissmer, der an diesem Vorweihnachtstag Geburtstag hatte und heute 73 Jahre alt geworden wäre.
Und in letzter Zeit mußte ich vermehrt an ihn denken, weil ich vor drei Monaten erfahren habe, daß auch seine Frau Beate nicht mehr am Leben ist. Und weil mich mit Beate ebenfalls mehr als nur eine flüchtige Bekanntschaft verbunden hatte, habe ich meinen sechs Jahre alten (mittlerweile im Menüpunkt “Wikipelia/In memoriam” beheimateten) Erinnerungstext an Willi noch einmal neu durchgesehen und um ein paar zusätzliche Gedanken, auch Beate betreffend, erweitert. Und auch eines meiner in den 1970er Jahren für sie geschriebenen Lieder ist nun dort zu hören.
Ich wünsche euch allen friedvolle Weihnachten und gute Gesundheit im neuen Jahr.
- Alle Jahre wieder
… kommt der Advent und bringt uns
– frühe Dunkelheit
– schmuddeliges Wetter
– kalte Füße
– steigende Heizkosten
– Nikolauspflichten
– überteuerte Süßigkeiten
– coronagefahrsteigerndes Weihnachtsmarktgedränge
– Geschenke-besorgen-müssen-Streßaber auch
– Lichterketten (draußen)
– Kerzenschein (drinnen)
– wärmere Socken
– leicht zu konsumierende TV-Unterhaltung
– und besinnliche Gedichte.Advent, Advent,
kein Lichtlein brennt
im Oberstübchen mehr,
die Zukunft wird
grad’ abgeschafft,
der Akku ist bald leer.Jahrtausend’lang
ging’s seinen Weg
in reichem Überfluß,
doch wer sein
Kapital verpraßt
wird arm sein dann am Schluß.Die Dummheit siegt
und Egoismus
geht einher mit Gier
und rücksichtsloser
Trumpelei
in blindester Manier.Die Welt zeigt sich
– wen wundert’s noch? –
schon ziemlich angepißt,
der Homo sapiens
ist durch:
Man scheißt nicht, wo man ißt!Die Erde wird
sich weiterdreh’n,
der Mensch ist nur ein Test,
und Leben heißt
Veränderung
und gibt uns nun den Rest.(A.S.H. Pelikan, November 2020)


